Reibekuchen, aber mit Möhren

Kartoffel-Möhren-Reibekuchen, hier mit Feldsalat und Kräuterquark

Reibekuchen sind ja nun eine altbekannte, rheinländische Spezialität. Da mir neulich meine Kollegin erklärt hat, sie verstünde unter „Reibekuchen“ etwas ganz anderes als ich und bei ihr (im Westerwald) hießen meine „Reibekuchen“ „Erbelskribbelcher“, hier die kölsche Definition: In Köln bestehen Reibekuchen aus geriebenen Kartoffeln, Eiern, Gewürzen und je nachdem Zwiebeln, sind ungefähr untertassen- bis CD-groß und werden in heißem Fett mehr frittiert als gebraten. In anderen Teilen der Republik ist sowas wohl auch als „Kartoffelpuffer“ bekannt, aber bei uns im Rheinland nennen wir das eben liebevoll Reibekuchen. Nachdem damit nun alle Missverständnisse beseitigt sind, komme ich zum Rezept für Kartoffel-Möhren-Reibekuchen. Also keine klassischen kölschen Reibekuchen, aber daran angelehnt und genauso zubereitet. Nur, dass zu den Kartoffeln, Möhren, Gewürzen und Eiern auch noch etwas Käse und Mandeln hinzukommen. Der Käse sorgt für noch mehr Geschmack und ein bisschen Bindung, die Mandeln machen das Ganze schön knusprig-nussig, wie ich finde. Die Idee dazu entstammte übrigens der Kundenzeitschrift eines Lebensmittel-Einzelhändlers. ;-) Klassische kölsche Reibekuchen werden normalerweise ja mit Apfelmus gegessen. Zu den Kartoffel-Möhren-Reibekuchen fand ich frischen Kräuterquark sehr lecker. :-)

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