Et voilà – unser Feiertagsessen

Weinbergschnecken mit provenzalischer Kräuterbutter

An Feiertagen hat man immer so schön viel Zeit zum Kochen! :-) Also habe ich gestern mal wieder ein Drei-Gänge-Menü produziert, was nach mehr klingt als es ist, wenn man bedenkt, wie wenig aufwändig die drei einzelnen Gänge eigentlich waren – los ging es mit Weinbergschnecken, die ich mit Kräuterbutter überbacken habe. Dazu gibt es kein gesondertes Rezept, aber ich verrate euch trotzdem, wie das geht: Für die Kräuterbutter mischt ihr einfach 1-2 EL Butter mit Kräutern der Provence (in diesem Fall habe ich Rosmarin, Thymian, Majoran, Bohnenkraut, Oregano, Kerbel und Estragon gewählt), außerdem mit etwas Salz und Pfeffer. Die verteilt ihr dann auf den Schnecken (die kommen aus der Dose und werden nur kurz abgespült und getrocknet) und überbackt sie dann 10 Minuten bei 200 °C im Ofen – fertig. Dazu gab es dann noch Toast.

Hähnchenbrustfilet in Estragonsahne-Soße mit Reis

Es folgten Hähnchenbrustfilets in Estragonsahne, die ich sehr gerne mache, weil ich sehr gerne Estragon esse, sie ganz schnell und einfach sind und außerdem auch noch wahnsinnig lecker schmecken. Dieses Mal ist die Sahnesoße ein wenig dunkler geworden als sonst, was daran liegt, dass ich dieses Mal die Eisenpfanne verwendet habe. Das Hähnchen hat dadurch sehr gut geschmeckt, aber durch den stärkeren Maillard-Effekt ist das Ganze nun eben eine Nummer dunkler. Geschmacklich tut das der Soße keinen Abbruch – im Gegenteil! Aber ihr könnt trotzdem eine beschichtete Pfanne nehmen, wenn euch eine helle Soße lieber ist.

Mousse au chocolat

Das Dessert: Mousse au chocolat. Hab ich nun schon länger nicht mehr gemacht, also war es eindeutig mal wieder an der Zeit – und noch braucht man sich ja auch bei den Temperaturen nicht unbedingt Gedanken wegen der Eier und möglicher Salmonellen zu machen. Trotzem natürlich bitte immer schön frische Eier verwenden, wenn ihr sie roh esst, gell? ;-) Naja, also jedenfalls ist diese Mousse-Varianten auch ganz fix zusammengerührt (nur das Schmelzen bedarf einiger Beobachtung) und außerdem bereitet man die Mousse ja eh schon ein paar Stunden vor dem Essen zu. Im Hintergrund seht ihr übrigens noch Honigmelonen-Reste. Die haben sehr gut dazu geschmeckt, aber ich freue mich trotzdem schon auf frische Erdbeeren zum Nachtisch. Doch davon demnächst mehr.

Ihr seht: Ein „schnelles“, unkompliziertes, leckeres Essen, dessen Einzelbestandteile auch für „mal-so“ taugen, aus denen man zusammen aber eben schon was Leckeres für Sonn- und Feiertage zaubern kann. An dieser Stelle übrigens ein ganz großes Dankeschön an meine lieben Schwiegereltern, die mir spontan mit frischem Rosmarin ausgeholfen haben, nachdem ich – am Feiertag bei geschlossenen Geschäften – festgestellt hatte, dass meine Vorräte erschöpft waren.

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Pommes in Amsterdam

Die besten Pommes Frites in Amsterdam gibt es bei Vleminckx Sausmeesters

Heute mal wieder was aus der Rubrik „woanders essen“; immerhin ist morgen Feiertag in Deutschland und vielleicht hat ja der ein oder andere grenznah Wohnende von euch vor, dann einen kleinen Abstecher in unser Nachbarland zu machen. Aber auch, wenn ihr nicht schon morgen nach Amsterdam fahrt, sondern erst später – solltet ihr mal dort sein und Hunger verspüren, müsst ihr unbedingt zu Vleminckx! Vleminckx Sausmeesters ist, euphemistisch gesprochen, eine Imbissbude nahe der Kalverstraat, der Haupt-Shoppingstraße Amsterdams. In der Voetboogstraat 31 findet ihr den kleinen Imbiss, der eigentlich nur aus einer Küche mit Verkaufsfenster besteht und neben „patat“ (niederländisch für „Pommes“) auch nicht viel anderes im Angebot hat – außer einige leckere Soßen. Klassisch gibt es natürlich Ketchup und Mayo, dann noch Curryketchup und ähnliche Varianten, aber auch Satésoße, andere interessante Variationen und natürlich Zwiebeln für die „patat oorlog“ (wörtlich „Pommes Krieg“ – bei uns als „Pommes rot-weiß“ bekannt – plus eben die Zwiebeln). Da er wie gesagt sehr zentral liegt, sollte er eigentlich auch für die meisten Amsterdam-Besucher gut zu erreichen sein. Wenn ihr Vleminckx aufsucht, lasst es mich wissen – ich bin gespannt, wie es euch dort schmeckt und ob ihr auch so begeistert seid wie ich! :-)

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Nudeln mit Thunfisch III

Penne mit Tomaten-Thunfisch-Rucolasoße

Nach den asiatisch angehauchten Thunfischnudeln und dem Resteverwertungs-Thunfischsugo gibt es heute ein weiteres Gericht, in dem Nudeln auf äußerst schmackhafte Weise mit Thunfisch vereint werden: Penne mit Tomaten-Thunfisch-Rucola-Soße. Die Idee für das Rezept stammt von Moey, ich habe es in einigen Bestandteilen nur leicht abgewandelt; da ich noch Parmesan da hatte, habe ich den benutzt statt Grana Padano, genauso verhielt es sich mit den Schalotten und den Zwiebeln. Und da ich normale Nudeln in den allermeisten Gerichten lieber mag als die Vollkorn-Version, habe ich für das Essen eben normale Penne verwendet. Alles nur Kleinigkeiten, die aber zeigen, dass auch dieses Gericht sich durchaus zur Resteverwertung eignet. ;-) Der größte Unterschied in meiner Variante ist wohl, dass ich Quark statt Frischkäse für die Soße verwendet habe, da sich mein Frischkäse leider als nicht mehr „frisch“ entpuppt hatte und ich spontan umdisponieren musste. ;-) Geschmeckt hat das Essen trotzdem ganz wunderbar und darum ganz herzlichen Dank an Moey für die tolle Idee!

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Reis + Mais + Erbsen = Salat

Reissalat mit Mais, Erbsen und Krabben

Krabben kommen auch noch rein, aber ansonsten waren das wirklich schon so ziemlich alle Zutaten. ;-) Außerdem könnt ihr die Krabben zum Beispiel auch durch Schinken ersetzen – falls ihr den Salat für Leute macht, die Meeresgetier nicht so gern mögen. Dann würde ich allerdings statt Dill lieber ein wenig Kerbel oder Schnittlauch in den Salat mischen. Ich finde ihn mit Krabben sowieso noch feiner, aber das ist – wie so vieles andere auch – Geschmackssache. Wir haben den Salat pur gegessen, also als Hauptgericht ohne weiteren Schnickschnack, aber je nach Portionsgröße eignet sich der Salat sicherlich auch gut als Beilage zu Gegrilltem oder Gebratenem vom Rind, Schwein oder Huhn (dann ebenfalls den Dill ersetzen)… Ihr könnt ja mal ein wenig rumprobieren. Ich wünsche dabei viel Spaß und guten Appetit! Hier geht’s zum Rezept.

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Gelbe Nudeln – dank Safran

Safrannudeln mit Erbsen

Safran ist eines der teuersten, wenn nicht DAS teuerste Gewürz der Welt. Da man aber immer nur ganz ganz wenig davon braucht, kann man ihn sich glücklicherweise trotzdem leisten. Wie in diesem Fall, in dem schon ein Briefchen Safranfäden genügt, um den Nudeln nicht nur eine recht gelbe Farbe, sondern vor allem auch das typische herbe, leckere Safranaroma zu verleihen. Dazu noch etwas Weißwein, Sahne und Schalotte, fertig ist die Soße. Erbsen runden das Ganze mit ihrer leichten Süße ganz wunderbar ab. Den restlichen Wein füllt ihr am besten in Gläser und trinkt ihn zu den Nudeln. ;-) Hier ist das Rezept für ein schnelles, schickes Mittagessen. Guten Appetit!

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Glasierte Koteletts

Schweinekotelett mit Aprikosen-Ketchup-Glasur

Je nachdem wo ihr euch befindet, steht euch ja am Wochenende Grillwetter bevor. Auch ohne Grill schmecken diese Koteletts allerdings richtig gut – ich hab’ sie schließlich auch in der Pfanne zubereitet. Die Koteletts sind mit einer Marinade aus Aprikosenmarmelade, Ketchup, Zitronensaft und etwas Cayennepfeffer glasiert. Das sorgt gleichzeitig für Süße, etwas Säure und eine leichte Schärfe. Ganz so spektakulär wie die Hähnchenschenkel mit Honig-Ketchup-Glasur waren die Koteletts zwar nicht, aber gut geschmeckt haben sie trotzdem – sehr gut sogar. :-) Dazu reicht schon etwas geröstetes Fladenbrot und ein bisschen Krautsalat, um das schnelle Abendessen perfekt zu machen. Wenn ihr eine Soße dazu haben möchtet, kann ich euch Zaziki empfehlen, das passt sehr gut. Solltet ihr euch aber am Wochenende die Zeit zum Grillen nehmen, könnt ihr natürlich auch noch ganz andere Beilagen und Soßen dazuzaubern. Hier findet ihr jedenfalls das Rezept für die Koteletts – ich wünsche viel Spaß beim Zubereiten (auf dem Grill oder dem Herd) und guten Appetit!

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Noch mehr Meeresfrüchte

Pfannkuchen mit Garnelenquark

Gestern Fisch, heute Garnelen: Pfannkuchen mit Garnelenquark. Eigentlich sind es ja mehr Crêpes, aber wie wir das Kind nun nennen, ist in dem Fall eigentlich egal, denn noch mehr als um den Mantel geht es um die Füllung. Und die besteht – wie der Name des Gerichts schon vermuten lässt – aus Garnelen und Quark. Außerdem ist noch saure Sahne drin und Dill, Senf, Salz und Pfeffer gesellen sich ebenfalls dazu. Das Ganze wird dann in den Crêpes oder Pfannkuchen verteilt und fertig ist das lecker-leichte Abend- oder Mittagessen. Schmeckt übrigens auch super mit zusätzlichen dünnen Gurkenscheiben oder mit Lachs statt Garnelen. Ich habe die restlichen Pfannkuchen mit der Creme (ohne Garnelen), Räucherlachs und Gurke belegt und gerollt – ein super Mittagessen für den nächsten Tag.

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Spaghetti Carbonara – mit Lachs statt mit Schinken

Tagliatelle mit Lachs-Carbonara

Eigentlich bestehen Spaghetti Carbonara ja aus Spaghetti, Speck, Ei und Käse. In Deutschland werden einem häufig auch Spaghetti mit Kochschinken-Sahnesoße als „Carbonara“ angedreht. In mein heutiges Rezept kommen Spaghetti (oder andere Nudeln), Eier, Sahne, Lachs und Senf. Hat also bis auf die Spaghetti und die Eier gar nichts mit klassischen „Spaghetti Carbonara“ zu tun, zumal ich auch noch Tagliatelle statt Spaghetti verwendet habe. Genannt hab ich das Essen aber trotzdem „Spaghetti mit Lachs-Carbonara“, weil sich dann am ehesten jeder direkt zumindest grob etwas darunter vorstellen kann. Und schmecken tut es auch sehr sehr gut, egal, wie es nun letztlich heißt… ;-) Ach ja: Und klassische „Spaghetti Carbonara“ mache ich auch irgendwann nochmal und blogge sie dann für euch.

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Sonntagsfrühstück

Baguettebrötchen mit leckerer Ei-Füllung

Vor nicht allzu langer Zeit bin ich auf den wirklich tollen Blog Spoon Fork Bacon gestoßen. Und vor ebenfalls nicht allzu langer Zeit habe ich dort ein Rezept für „Baked Egg Boats“ gefunden. Dabei handelt es sich um Baguettebrötchen, die mit einer Mischung aus Eiern, Speck, Käse und Frühlingszwiebeln gefüllt und im Ofen gebacken werden. Das klang so gut, dass ich es auch mal ausprobieren musste und heraus kamen knusprige, leckere, würzige Eierbaguettes, die wie geschaffen sind für ein ausgiebiges Sonntags- oder Feiertagsfrühstück. Solltet ihr also für morgen noch nichts geplant haben und das Standard-Frühstücksei mal gegen etwas anderes eintauschen wollen, sind die Eierbaguettes ja vielleicht eine gute Alternative.

Das „Innenleben“ des gefüllten Baguettebrötchens

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Fisch auf Südafrikanisch

Fischcurry mit Reis

Zum tollen südafrikanischen Restaurant bobotie hatte ich euch ja schonmal was geschrieben. Dort habe ich unter anderem auch mal ein leckeres Meeresfrüchtecurry gegessen. Und da es bei bobotie zwar sehr gut schmeckt, ich es mir aber leider nicht leisten kann, wöchentlich dort essen zu gehen, habe ich mir gedacht, dass ich selber sicher auch was Südafrikanisches hinbekomme… Nun gibt es „die südafrikanische Küche“ eigentlich genauso wenig wie „die deutsche Küche“, denn bei den meisten südafrikanischen Speisen handelt es sich schließlich um Mischungen aus klassisch asiatischen, afrikanischen und europäischen Gerichten. Trotzdem bezeichne ich mein Fischcurry einfach als südafrikanisch, weil es in die Richtung dessen geht, was ich bei bobotie gegessen habe und weil es letztendlich auch ein Mischmasch aus Zutaten unterschiedlicher Herkunft ist. Mir schmeckt’s jedenfalls und falls ihr auch auf Fisch und Curry steht, könnt ihr das Essen ja mal nachkochen. Viel Spaß dabei und guten Appetit! :-)

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