Ein Tannenkuchen zu Weihnachten

Tannenkuchen

Ein frohes neues Jahr! Ich beginne 2013 mit einer Art Nachtrag für Weihnachten 2012. Da gab es nämlich unser klassisches Hauptgericht (Rinderfiletsteak mit Sauce béarnaise und grünen Bohnen), leckere Jacobsmuscheln uuuuund einen grandiosen Tannenbaumkuchen, den Du oben bewundern kannst. Vor einigen Monaten war ich über diese Webseite auf diese hier gestoßen und wusste sofort, was es bei uns Weihnachten zum Nachtisch geben würde. Ganz so hübsch wie die Kuchen aus den beiden anderen Blogs ist meiner zwar nicht geworden, aber dafür, dass es sich um meinen ersten Versuch mit Rollfondant handelt, finde ich ihn doch ganz gelungen. Übrigens ist er für die ersten Rollfondant-Erfahrungen sehr gut geeignet, da eventuelle Risse, „Unebenheiten“ o. ä. im Rollfondant durch die unterschiedlichen Ebenen und die „Raffungen“ ganz gut verdeckt werden können.

Als Basiskuchen habe ich die Schokoladentorte genommen, die ich schon einmal als Geburtstagskuchen hergestellt hatte, statt des Likörs habe ich allerdings einfach noch mehr Kaffee verwendet, da ich nicht für ein zu großes Geschmacks-Wirrwarr sorgen wollte. Die Ganache habe ich, angelehnt an die von 2011, aus 150 g Zartbitter-Schokolade, 150 g Butter und 700 g Spekulatiusaufstrich hergestellt. Die Ganache (nicht aufgeschlagen) habe ich dann jeweils wie bei der Original-Schokoladenrote zwischen die drei Böden gestrichen, das Ganze im Kühlschrank festwerden lassen, um dann die Böden mit einem Messer konisch zuschneiden zu können. Aus dem Verschnitt habe ich noch zwei zusätzliche Etagen gebastelt und was ich nicht mehr für den Kuchen verwenden konnte, habe ich mit der übrigen Ganache zu leckeren Cakepops verarbeitet. Wie Du siehst, ist der Baum ziemlich füllig geworden, das geht sicher auch noch dünner. Den fertiggeschnittenen Baum habe ich also wieder mit Ganache bestrichen, diese über Nacht festwerden lassen und dann mit dem Rollfondant dekoriert, wie in den oben verlinkten Blogbeiträgen beschrieben.

Tannenkuchen

Da es sich wie gesagt um meine ersten Fondant-Versuche  gehandelt hat, habe ich lieber mal zu fertigem Rollfondant gegriffen. Insgesamt habe ich rund 760 g weißes Rollfondant und knapp 200 g grünes Marzipan verwendet. Das Marzipan habe ich in den Niederlanden gekauft, ebenso wie 300 g des Rollfondants. Das restliche Fondant stammte aus England (importiert vom English Shop). Das englische (daraus habe ich die Basis gemacht) war klebriger und daher schwieriger zu verarbeiten, allerdings fand ich es geschmacklich besser als das niederländische, das ich für die Deko verwendet habe.

Tja, so viel zum Weihnachtskuchen 2012. Nun sind die Feiertage ja gerade erst vorbei, aber vielleicht möchtest Du den Kuchen ja für dieses Jahr Weihnachten im Hinterkopf behalten.

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Comments

  1. sagt

    Wow, der Kuchen sieht fantastisch aus! Sowas hab ich echt noch nie gesehen :-) Und das schokoladige Innenleben überzeugt auch sehr – da hätte ich gern ein Stück probiert!

    Liebe Grüße,
    Kirsten von Sugar and Spice

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