Ein steiniger, aber leckerer Weg: Rocky Road-Schokokuchen

Rocky Road Chocolate Cakes

Rocky Road Cookies oder Cakes stammen ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum und bezeichnen Süßigkeiten, die aus Schokolade, Marshmallows, Nüssen und je nachdem auch Keksen, Rosinen o. ä. Zutaten besteht. Klingt wild, schmeckt aber wirklich gut! Die Idee, Rocky Road selber zu machen, kam mir durch Carolines Rezept für Schokoladenkuchen mit Rocky Road als Topping. Ihr Rezept habe ich allerdings an einigen Stellen verändert; abgesehen davon, dass ich für meinen Rocky Road andere Zutaten verwendet habe, habe ich auch bei den Inhaltsstoffen für den Kuchen etwas getrickst. Caroline verwendet für ihren Kuchen niederländischen Basterdsuiker, einen braunen Zucker, der mit Invertzuckersirup und je nachdem auch mit Melasse und Karamell angereichert ist. Dadurch ist dieser Zucker relativ feucht und macht Gebäck saftiger. Natürlich kannst Du stattdessen auch normalen braunen Zucker nehmen (Basterdsuiker habe ich in Deutschland bisher nämlich noch nicht gesehen), aber ich dachte mir, ich mach’ einfach mal und schau, was dabei rauskommt − und ich war mit dem Ergebnis äußerst zufrieden!

Da ich den Basterdsuiker ersetzen wollte, habe ich also statt 200 g Basterdsuiker einfach 150 g braunen Zucker, 1 EL Melasse und 2 EL Agavendicksaft genommen. Wieso Agavendicksaft und keinen Zuckersirup, der zweifelsohne näher am echten Basterdsuiker gewesen wäre? Weil ich noch Agavendicksaft im Schrank hatte und dachte, in dem Kuchen würde sich der leichte Honig-Touch ganz gut machen. Zuckersirup ist dafür im Rocky Road gelandet. Das Ergebnis hat voll überzeugt: Der Kuchen ist sehr lecker, aber nicht zu süß geworden und der Rocky-Road-Belag ist weich, knusprig, knackig und cremig zugleich − wie er eben sein sollte.

Rezept für Rocky-Road-Schokokuchen

Ergibt eine Auflaufform voll (ca. 20 x 23 cm):

  • 275 g Butter + Butter für die Form
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 140 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 50 g Kakaopulver
  • 1 EL Melasse
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 300 g Zartbitterschokolade
  • 3 EL Zuckersirup
  • 1-2 Hand voll Marshmallows
  • 160 g Erdnuss-m&ms (oder andere Erdnuss-Schoko-Linsen)
  • 40 g Salzbrezeln
  • 85 g Kekse (z.B. Vollkorn-Butterkekse, Digestive Biscuits oder Graham Cracker)
  1. Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Backform fetten und mit Backpapier auslegen (Ränder dabei auch abdecken).
  2. 175 g Butter schmelzen und dann 5 Minuten abkühlen lassen.
  3. Währenddessen Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Melasse, Agavendicksaft und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehl, Kakaopulver und Butter zugeben, alles zu einem zähflüssigen Teig verrühren.
  4. Teig in die Form füllen und ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe machen. Wenn der Kuchen fertig ist, aus dem Ofen holen und in der Form abkühlen lassen.
  5. Schokolade grob zerkleinern und mit der übrigen Butter und dem Zuckersirup schmelzen. 15 Minuten abkühlen lassen.
  6. Währenddessen Marshmallows halbieren, Salzbrezeln und Kekse grob zerkleinern. Zusammen mit den m&ms mit der Schokolade verrühren und die Masse auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen.
  7. Kuchen in den Kühlschrank stellen, bis die Rocky-Road-Masse erkaltet und festgeworden ist (dauert ca. 4 Stunden). Dann den Kuchen aus der Form nehmen, das Backpapier entfernen und den Kuchen in viereckige Stücke schneiden.
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Comments

  1. Regina sagt

    Ja, so geht mir das mit vielen Sachen, dass ich denke, ich muss das unbedingt mal ausprobieren. Naja, nach und nach geht das ja zum Glück auch – der Rocky Road Cake war ja auch sowas. Wenn Du auch bald sowas machst, bin ich jedenfalls schon gespannt darauf, bei Dir davon zu lesen.

  2. sagt

    Von Rocky Road Cakes habe ich schon oft gelesen, aber bisher weder selbst gebacken noch irgendwo probiert. Aber das sieht schon wirklich unverschämt lecker aus. Ich glaub, da muss ich auch bald ran… 😉

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