New-York-Impressionen IV: Süßes

Cupcakes von den Two little red hens

Cupcakes! Sind ja mittlerweile in deutschsprachigen Foodblogs allgegenwärtig und schon fast eher ein alter Hut als ein (neuer) Trend. In den USA gibt es die guten Stücke schon einige Zeit länger und somit wimmelt es in New York von so vielen Cupcake-Cafés (die natürlich auch Cookies, Brownies und Kuchen im Angebot haben), dass Du Dich problemlos einen Monat lang ausschließlich von Cupcakes ernähren könntest, wenn Du denn wolltest. So weit will ich jetzt zwar nicht gehen, aber ein paar Cupcakes probieren wollte ich natürlich trotzdem. Also habe ich wir die Two little red hens aufgesucht, ein kleines aber sehr feines Café, das unterschiedlichste, leckere Cupcakes anbietet. Wir haben uns für einen Peanut Butter Fudge Swirl (Schoko-Cupcake mit Erdnussbutterfüllung und Schokofudge-Erdnuss-Frosting), einen Brooklyn Blackout (Schoko-Cupcake mit einer Füllung aus Schokopudding und Schokofudge-Frosting) und einen klassischen Vanillecupcake mit Schoko-Frosting entschieden. Die Cupcakes waren alle drei sehr lecker (wir haben sie redlich geteilt) und der Kakao dazu war ebenfalls sehr sehr gut. Unser Blutzuckerspiegel hinterher hätte zwar vermutlich jeden Arzt vor Schreck in die Flucht geschlagen, aber zum Glück essen wir sowas ja nicht jeden Tag… 

Cupcakes aus der Magnolia Bakery

Dennoch haben wir uns noch ein weiteres Mal Cupcakes gegönnt, dieses Mal allerdings von der Magnolia Bakery, die ja vor einigen Jahren durch Sex and the City zu einiger Berühmtheit gelangt ist und seitdem den Cupcake-Boom unaufhaltsam mit vorangetrieben hat. Bei unserem letzten Aufenthalt waren wir auch schon einmal dort und da die Cupcakes damals sehr lecker waren, haben wir dieses Mal auch wieder welche besorgt: Einen ganz klassischen Schoko-Cupcake mit Schoko-Frosting und einen German Chocolate Cupcake. „German“ ist zwar das englische Wort für „deutsch“, aber der „German chocolate cake“ hat dennoch nichts mit Deutschland zu tun. Die Bezeichnung steht für einen Schokoladenkuchen mit Pekannuss-Kokos-Frosting, der seinen Namen einem gewissen Sam German zu verdanken hat. Der hat nämlich die Schokolade entwickelt, die für den Kuchen verwendet wurde. Also nix mit deutsch, aber trotzdem sehr lecker. Dem Kuchen-Vorbild entsprechend bestand der Cupcake auch aus einer Schokokuchen-Basis mit Pecan-Coconut-Frosting. Sehr lecker und ebenfalls auf meiner laaaaangen Muss-ich-auch-mal-backen-Liste…

Eis aus der Ice Cream Factory

Genug der Kuchen, bzw Cupcakes – zwar bekommst Du in New York eher Frozen Yoghurt als richtiges Milcheis (wegen der Kalorien und der Fitness und so…), aber wenn Du von Manhattan aus über die Brooklyn Bridge spazierst, hast Du wahnsinnig leckere Eiscreme quasi direkt vor der Nase: Die Brooklyn Ice Cream Factory stellt ihr Eis selbst her und hat vergleichsweise wenige, dafür aber seeehr schmackhafte Sorten im Angebot: Ich habe mich für jeweils eine Kugel Schokoladeneis mit Schokostücken drin und Pfirsich-Sahne-Eis entschieden. Oben drauf gab es dann noch frische Erdbeeren (die für die Jahreszeit schon sehr lecker waren) und geröstete Mandeln. Und mit dem Blick auf die Skyline Manhattans hat dann alles gleich noch einmal doppelt so gut geschmeckt…

m&m world am Times Square

Zu guter letzt noch zwei schöne bunter Bilder. Ich mag nämlich m&ms seeehr gerne! Besonders die mit Erdnüssen, aber auch die normalen, die mit Mandeln, Erdnussbutter, Kokos, dunkler Schokolade und Brezelstücken drin (die es allerdings alle leider bei uns nicht zu kaufen gibt). Wir haben also auch der M&M’s World am Times Square einen Besuch abgestattet, in der es auf drei Etagen von m&m-Lippenpflegestiften über Blöcke und Kleidung bis hin zu m&m-Spendern und Rucksäcken alle möglichen und unmöglichen Produkte im m&m-Design zu kaufen gibt. Und natürlich auch m&ms. Bunt gemischt, wie sie auch im Supermarkt erhältlich sind, „Spezialmischungen“ aus einigen ausgewählten Farben (z.B. Pastellfarben extra für Ostern) und eben auch alle Farben einzeln zum selber mischen oder zum separat essen. Da uns in Deutschland ja bald die Fußball-EM ins Haus steht, haben wir uns mit schwarz-rot-goldenen m&ms eingedeckt, um das Großereignis gebührend feiern zu können.

So, nun bin ich mit meinen Impressionen aus New York durch. Ich hoffe, die Bilder und Infos haben Dir gefallen. Ab morgen geht es dann auch wieder hier im Blog zurück zum Alltag, mit leckeren Rezepten, aber sicherlich auch irgendwann nochmal mit ein paar schönen Urlaubseindrücken.

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Comments

  1. Regina sagt

    Hehe… Ja, war alles sehr lecker. Und das mit der einen Woche hungern kommt vermutlich auch hin, wenn man die ganzen Kalorien wieder einsparen will…

  2. Elli sagt

    OH MY GOOOOOOOOOD!!! wie konnte ich diesen eintrag nur verpassen/übersehen??? ich sterbe…diese bilder. für den Peanut Butter Fudge Swirl Cupcake und den Brooklyn Blackout Cupcake würde ich 1 woche hungern! unfassbar schön! und das eis!..aaahhhh

    *einen sprachlich und grammatikalisch qualifizierten Kommentar von mir bekommst du nach diesen Bildern nicht :-)

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