New-York-Impressionen III: Dinner

Essen bei Bubba Gump

Wenn man so den ganzen Tag durch die Gegend läuft, von tausenden von Eindrücken überspült wird und jede Menge Neues sieht und tut, freut man sich doch abends über ein ausgiebiges Essen in aller Ruhe. So geht es zumindest mir. Und da es in New York ja nun einige Restaurants und Restaurant-Ketten gibt, die wir hierzulande nicht haben, haben wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden, sprich: Wir haben uns reichhaltige Abendessen genehmigt und dabei trotzdem noch etwas Neues ausprobiert. Zugegeben, GANZ neu war Bubba Gump für uns nicht – immerhin waren wir letztes Mal auch schon dort – aber da wir nunmal Forrest Gump mögen und es beim letzten Mal so gut war, sind wir auch bei diesem New-York-Aufenthalt dort essen gegangen. Dafür haben wir zumindest neue Gerichte ausprobiert: Als Vorspeise Popcorn Shrimps und als Hauptgang eine riesige Mischung aus frittierten Shrimps, Fischbällchen und Fish & Chips, bzw. gegrillten Mahi Mahi mit Shrimps und Reis. Alles wieder sehr lecker, aber nach dem Essen war es dann auch erstmal genug des Frittierten… 

Essen im Red Lobster

Nicht frittert, sondern gefüllt war der Hummer im Red Lobster. Hinter Red Lobster verbirgt sich eine in den USA und Kanada vertretene Kette von Seafood-Restaurants, die ich bisher nur aus „American Beauty“ kannte (dort wird sie zumindest erwähnt). Letztes Mal haben wir es dort nicht hingeschafft, aber da wir schon gerne Hummer essen und ich den Red Lobster mal ausprobieren wollte, sind wir dieses Mal hin und wurden auch hier nicht enttäuscht; natürlich ist so ein Seafood-Ketten-Restaurant am Times Square etwas anderes, als ein kleines Restaurant direkt am Meer, aber das heißt ja nicht, dass es dort nicht schmecken kann. Die Crab Cakes (Kleine Bratlinge aus Krabbenfleisch, Paprika und Zwiebeln) waren jedenfalls sehr lecker und die Krabbenfüllung im frischen Hummer fand ich absolut genial. Also, der Hummer selbst war natürlich auch sehr gut, aber ich war schon sehr begeistert, als ich entdeckt habe, dass es das Rezept auch online gibt. Sieht eigentlich ganz einfach aus. Wenn ich es dann mal ausprobiert habe, wirst Du hier definitiv davon lesen.

Zum Nachtisch gab es im Red Lobster dann jedenfalls noch ein Stück Key Lime Pie. Eine weitere Spezialität, die ihren Geburtsort zwar in Florida hat, die es in New York aber an jeder Ecke gibt und die ich dringend auch mal backen muss. Alles in allem waren wir mit dem Red Lobster also sehr zufrieden und falls Du jetzt denkt, wir seien Millionäre, weil wir am Times Square Hummer essen gehen können, habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht: Die schlechte: Nein, Millionäre sind wir leider nicht. Die gute Nachricht: Sooo teuer war das alles überhaupt nicht. Kannst Du also auch getrost hingehen, wenn Du mal irgendwo in den USA oder in Kanada unterwegs bist und Appetit auf Hummer hast.

Essen in Uncle Jack's Steakhouse

New York liegt zwar am Meer, aber trotzdem würde ich mal behaupten, dass man mit der Stadt nicht unbedingt Meeresküche verbindet. Insofern war unser drittes Abendessen vermutlich das New York typischste der drei Dinner-Mahlzeiten. Für Steaks und Steakhäuser ist die Stadt schließlich durchaus bekannt. Allerdings waren wir weder bei Peter Luger, noch bei Wolfgang’s oder wie die oft gelobten, teuren Steaktempel dort so heißen. Stattdessen haben wir uns Uncle Jack’s Steakhouse in Midtown Manhattan ausgeguckt und waren mit unserer Wahl äußerst zufrieden. Das Ambiente ist sehr sehr schön (heißt: amerikanisch üppig und passend zu den Gerichten) und was noch viel wichtiger ist: Das Fleisch war sehr gut und auf den Punkt gegart, wie es sein sollte. Dazu gab es überdimensinal große Steak Fries, also eigentlich Wedges aus geachtelten Riesenkartoffeln, und Salat. Als Dessert hatte mein Mann dann noch den besten New York Cheesecake, den er jemals in New York gegessen hat (seine Aussage), was schon etwas heißen will. Ich war so satt, dass ich nur noch eine Gabel voll probieren konnte, aber auch ich muss sagen, dass der Kuchen sehr gut war. Dabei fällt mir ein, dass ich lange keinen NY Cheesecake mehr selber gebacken habe – kommt demnächst also auch noch… Lange Rede, kurzer Sinn: Das Essen war super, wir waren pappsatt und alle waren zufrieden.

Ach ja: Falls Du mal in New York bist und eines der oben genannten Restaurants aufsuchen möchtest: Im Steakhouse kannst Du vorher reservieren (was Du für abends auch tun solltest), bei Bubba Gump und im Red Lobster aber nicht. Dort heißt es hingehen und warten, bis Du einen Platz bekommst und das kann je nach Andrang auch schonmal einige Zeit dauern; speziell, wenn Du mit einer Gruppe (3 Leute oder mehr) unterwegs bist. Solltest Du also dortin wollen, empfiehlt es sich, entweder relativ früh (also schon am Nachmittag) zu gehen oder genug Geduld mitzubringen und nicht komplett ausgehungert zu erscheinen, um ggf. die Wartezeit überbrücken zu können.

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