Echte schwäbische Käsespätzle

Käsespätzle

Dass ich gerne koche, wissen natürlich auch meine Freunde. Deswegen haben sie mir zur Hochzeit u. a. ein selbstgemachtes Kochbuch geschenkt, zu dem jeder ein Rezept beigesteuert hat. Eines dieser Rezepte ist das für original Käsespätzle bzw. „Käs-spätzla“ von meinen lieben Verwandten aus dem bayerischen Schwabenland. Diese leckere Deilkatesse habe ich einem Besuch dort gegessen und fand sie grandios lecker, weil sie natürlich schon etwas ganz Anderes sind als die Supermarkt-Fertigspätzle, die es hier im Rheinland meistens gibt. Deswegen ist das Rezept dann auch im Hochzeitskochbuch gelandet — an dieser Stelle also nochmal vielen Dank nach Bayern! Nun habe ich die Spätzle nachgegkocht und war begeistert, dass es genauso gut geschmeckt hat, wie bei meinen Verwandten. Ich muss allerdings dazusagen, dass dieses Gericht auch wirklich nicht schwierig ist, wenn man einmal weißt, was man tun muss. Das Einzige, was die Sache verkompliziert ist das Spätzlebrett, denn das braucht zumindest etwas Übung. Ich habe allerdings ein „Spätzleprofi“-Lochsieb benutzt und dadurch alles in allem nur 30 Minuten für die Zubereitung gebraucht − inklusive 10 Minuten für das Überbacken. Ich weiß, ich weiß, so ein „Spätzlesieb“ käme wohl keinem echten Schwaben in die Küche, aber ich habe es dankenswerter Weise direkt zur Hochzeit dazugeschenkt bekommen und finde, als Nicht-Schwabe darf ich an dieser Stelle auch ein bisschen mogeln.

Rezept für schwäbische Käsespätzle

Ergibt 2 Portionen:

  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • ½ TL Salz
  • 125 g geriebener Emmentaler oder anderer Hartkäse
  • etwas Wasser
  • Zwiebelringe nach Belieben
  • Butter zum Anbraten der Zwiebeln
  1. Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und diese in der Butter kross rösten.
  2. Mehl, Eier und Salz so lange mit dem Wasser verrühren, bis ein dickflüssiger Teig entsteht, der Blasen wirft (Wasser einfach nach und nach dazugeben)
  3. Backofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Salzwasser in einem Topf sprudelnd zum kochen bringen.
  5. Den Teig portionsweise auf ein Lochsieb geben und mit einem Teigschaber in das Wasser streichen (echte Schwaben benutzen hierzu natürlich ein Holzbrett).
  6. Spätzle mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und in eine ofenfeste Form geben.
  7. Jede Spätzle-Lage mit geriebenem Käse bestreuen.
  8. Auf die letzte Spätzleschicht die Zwiebeln geben und alles zusammen noch einmal 10 Minuten überbacken.
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