Klassisch, simpel, gut: Donauwellen

Donauwellen

Donauwellen gehören zu meinen Lieblingskuchen – sowohl zum Backen (weil sie so schön portioniert und transportiert werden können) als auch zum Essen (weil sie saftig, fruchtig und schokoladig zugleich sind). Bei diesem Rezept stimmt – wie ich finde – die Mischung aus Kirschen, Teig, Creme und Kuvertüre ganz genau; die Kirschen machen alles schön saftig, die Creme sorgt für den zarten Schmelz, die Kuvertüre für die Schoko-Note und der saftige Teig hält alles zusammen. Leider sind sie dieses Mal nicht ganz so formschön geworden wie sonst, weil ja plötzlich der Sommer über uns hereingebrochen ist, worüber sich die Buttercreme nicht besonders gefreut hat. Daher musste ich den Kuchen schon in Stücke schneiden, bevor Creme und Kuvertüre richtig fest waren. Außerhalb des Kühlschranks wären die nämlich auch nie fest geworden, aber innerhalb unseres Kühlschranks ist kein Platz für ein ganzes Backblech. Geschmeckt haben die Donauwellen aber trotzdem und meine Kollegen (für die ich den Kuchen hauptsächlich gebacken habe), fanden sie auch super.

Rezept für Donauwellen

Ergibt 1 Blech Kuchen:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (je 680 g Inhalt)
  • 450 g weiche Butter
  • 180 g Zucker + 1 EL
  • 6 Eier
  • 400 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Rum
  • 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • ½ l Milch + 4 EL
  • 50 g Puderzucker
  • 250 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 30 g Kokosfett
  • Salz
  1. Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Backblech komplett mit Backpapier auslegen.
  2. Kirschen abtropfen lassen. 250 g Butter in Stücke schneiden und mit 180 g Zucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Eier einzeln zugeben und unterrühren, bis gerade keine Spuren mehr davon zu sehen sind.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Mischung rühren. 4 EL Milch zugeben und einrühren. Die Hälfte des Teiges auf dem Backblech verstreichen.
  4. Andere Hälfte des Teiges mit dem Kakaopulver und dem Rum vermischen und auf dem hellen Teig verteilen. Kirschen auf den dunklen Teig geben und leicht andrücken. Im Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
  5. Währenddessen Puddingpulver mit 6 EL Milch und 1 EL Zucker gründlich verrühren. Übrige Milch aufkochen und das angerührte Pulver mit dem Schneebesen einrühren. Pudding noch einmal kurz aufkochen lassen, dann in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Dafür Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet.
  6. Restliche Butter (200 g ) mit dem Puderzucker cremig rühren. Abgekühlten Pudding löffelweise untermischen. Creme auf dem erkalteten Kuchen verstreichen.
  7. Kuvertüre in Stücke brechen und mit dem Kokosfett schmelzen (im Wasserbad oder in der Mikrowelle). Schokomasse über die Buttercreme geben und vorsichtig mit einem Löffel verstreichen. Glasur fest werden lassen (am besten an einem kühlen Ort).
  8. Zum Servieren den Kuchen in Stücke schneiden.
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