Essen mit Show-Einlage: Daitokai in Köln

Essen bei Daitokai

Das Restaurant Daitokai, das es in Köln und Berlin gibt (in Köln zentral nahe des Doms unter der Adresse Kattenbug 2 erreichbar), bietet vor allem Gerichte der Teppan-Yaki-Küche. Teppan-Yaki ist japanisch und heißt auf Deutsch „der heiße Tisch“ und darum geht es auch: Das Essen wird direkt auf der heißen Tischplatte zubereitet. Diese ist von einem breiten Holzrand umgeben, auf dem die Teller und Getränke der Gäste platziert werden, der also als der eigentliche „Esstisch“ fungiert. Die Ursprünge dieser Küche sind nicht eindeutig geklärt − einige Quellen besagen, dass diese Form des Kochens bereits einige hundert Jahre alt ist, andere gehen davon aus, dass Teppan-Yaki zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan entwickelt wurde, als der frisch gefangene Fisch direkt vor den Augen der Käufer zubereitet wurde. Die am weitesten verbreitete Variante ist aber die, dass zu Beginn des 18. Jahrhunderts japanische Einwanderer Teppan-Yaki in den USA entwickelt haben und diese Zubereitungsart später in Japan „re-importiert“ wurde. Wo auch immer diese Küche ihren wahren Ursprung hat − der Besuch bei Daitokai ist in jedem Fall ein Erlebnis für das Auge und für den Gaumen. Meine Schwiegereltern hatten neulich dorthin eingeladen und nach allem, was ich so gehört (von gebürtigen Japanern) und gesehen habe (viele japanische Geschäftsmänner), bringt Daitokai wirklich ein Stückchen Japan nach Köln.

Essen + Entertainment

Das Essen ist also sehr lecker und fein abgestimmt, aber auch der Entertainment-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Konkret sitzt man zu maximal sechst an einem Tisch und sieht dem Koch live dabei zu, wie er die frischen Zutaten auf nichts anderem als der heißen Platte zu einem schmackhaften Gericht verarbeitet – inklusive der Soßen.

Fisch bei DaitokaiFür mich gab es dort zunächst eine kleine Fischfrikadelle als Appetizer, eine kleine Sushi-Auswahl, Tempura-Garnele, -Fischfilet und -Gemüse sowie einen Salat mit Glasnudeln. Das kam aber alles noch nicht von der Teppan-Yaki-Platte, sondern aus der Küche, die es bei Daitokai natürlich ebenfalls gibt. Auf Teppan-Yaki-Art hat der Koch meinen Fisch mit Garnelen-Sojasoße, Shiitake-Pilzen und Gemüse zubereitet. Zum Nachtisch gab es flambiertes Eis, ebenfalls von der Platte. Im Gegensatz zu den anderen Gängen wurde das aber natürlich nicht mit Stäbchen, sondern mit einem Löffel serviert, wobei ich Dich beruhigen kann, falls Du generell lieber mit Messer und Gabel als mit Stäbchen isst: Europäisches Besteck gibt es bei Daitokai auf Nachfrage natürlich immer. Ach ja: Fisch gibt es dort zwar überwiegend und in vielen Variationen, aber auch für Fleisch-Fans ist gesorgt. Ich habe es zwar nicht selbst probiert, aber mir sagen lassen, dass das Steak bei Daitokai ebenfalls sehr gut war.

Salat bei DaitokaiWarst Du auch schonmal bei Daitokai (vielleicht in Berlin) oder in einem anderen Teppan-Yaki-Restaurant? Wie hat es Dir dort geschmeckt?

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