Südafrika in Köln: Bobotie

Vorspeisenteller

Mer sin multikulinarisch… singen die Höhner in ihrem Lied „Viva Colonia“. Und in der Tat hat Köln kulinarisch gesehen Einiges zu bieten. Über die japanische Teppan-Yaki-Küche hatte ich ja an anderer Stelle schonmal geschrieben. Dieses Mal geht es um ein kleines Stück Südafrika am Marsilstein Nr. 9: Das Restaurant Bobotie. Dort war ich neulich mal wieder essen und möchte nun gerne weitergeben, wie gut es dort schmeckt:

Unbedingt empfehlen möchte ich Dir die Vorspeisenplatte, für die Du Dir eine Auswahl aus drei unterschiedlichen Vorspeisen zusammenstellen kann. Für unsere Platte haben wir vegetarische Samosas (frittierte Teigtaschen mit Gemüsefüllung), Mbatata Cheese and Sim-Sim Balls (Süßkartoffel-Käse-Bällchen im Sesammantel) und Peppadew Cheese Croquettes (Käsekroketten mit sweet-chilli Peppadew) gewählt. Dazu gab es ein Stück ganz dünnen Maisfladen, leckeren süß-scharfen Dipp und natürlich ein Aprikosen-Chutney.

Mein Hauptgericht bestand aus der Speise, die dem Restaurant seinen Namen gegeben hat: Bobotie ist ein südafrikanischer Hackfleischauflauf mit je nach Rezept Rosinen, Trockenaprikosen, Mandeln, Ei, Bananen u. ä. Ich habe mich für die vegetarische Variante (Linsen statt Hackfleisch) entschieden, die mit gelbem Reis und verschiedenen Chutneys serviert wurde. Das war ebenfalls sehr lecker, auch wenn es nicht zu meinen Favoriten in diesem Restaurant zählt – ich war nun schon drei- oder viermal dort und habe dort einfach schon so unfassbar leckere Sachen (z.B. das Meeresfrüchte-Curry) gegessen, bei denen das vegetarische Bobotie einfach nicht mithalten konnte.

Bobotie

Als Dessert gab es dann noch einen Dom Pedro (Amarula-Vanille-Creme; hatte ein bisschen was von geeistem Milchshake), der weniger spektakulär aussah, aber trotzdem extrem lecker geschmeckt hat. Das Restaurant Bobotie kann ich Dir empfehlen, wenn Du mal etwas Anderes ausprobieren möchtest. Einen Tisch solltest Du auf jeden Fall reservieren und Du solltest wissen, dass das Bobotie zu den Restaurants gehört, die ihre Tische in Zeitfenstern vergeben. Wenn Du also für vor 20 Uhr reservierst, hast Du „nur“ zwei Stunden Zeit zum Essen. Allerdings ist die Bedienung sehr aufmerksam und das Essen kommt schnell, also wirst Du kaum in Zeitnot geraten.

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