Heute Hirsch: Hirschragout mit selbstgemachten Klößen

Hirschragout mit selbstgemachten Klößen

Wortspiele in der Überschrift wie „wildes Essen“ oder dergleichen habe ich mir jetzt mal verkniffen, auch wenn ich heute zum allerersten Mal Wild zubereitet habe. Genauer gesagt habe ich Hirschragout gemacht und wenn Du Dich jetzt fragst, warum es das erste Mal war – ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht genau; hat sich bisher einfach nie ergeben; vielleicht auch deshalb, weil Bio-Wild nicht an jeder Ecke zu haben ist, aber da ich nun die Gelegenheit hatte, im Bio-Supermarkt meines Vertrauens ein schönes Stück Hirschkeule zu ergattern, habe ich meine Chance genutzt und ein Hirschragout daraus gemacht. Und das ist sehr gut geworden! Das Fleisch war schön zart, die Soße passte hervorragend und die Portionsgröße war auch genau richtig – auch wenn ich mich zuerst gefragt habe, wer das alles essen soll… …

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Was lange währt wird endlich gut: Christstollen

Christstollen

Manchmal gibt es ja so Essen, die eine gewisse Vorbereitungszeit brauchen. Der rheinische Sauerbraten etwa sollte ja ca. eine Woche marinieren, bevor er zubereitet und verspeist wird. Ein ordentlicher Christstollen braucht noch länger: Drei Wochen lang sollte er in Alufolie gepackt kühl lagern, um seine schöne, saftige Konsistenz zu bekommen. Die gute Nachricht: Wenn Du jetzt anfängst zu backen, kannst Du Deinen Stollen rechtzeitig zu Weihnachten genießen. Eine Stollenform ist auch nicht unbedingt notwendig, wie ich unten beschrieben habe. Natürlich wird der Stollen dann nicht ganz so formschön, aber der Geschmack stimmt in jedem Fall….

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Sehen super aus und schmecken noch besser: Sepia-Spaghetti mit Lachskaviar

Sepia-Spaghetti mit Lachskaviar

Neulich war mein Versuch, die leckeren Sepia-Nudeln von Beau à la louche nachzukochen ja am Kaviar gescheitert. Nachdem ich nun Neuen besorgt hatte, konnte ich das Rezept endlich auch mal ausprobieren und ich bin keineswegs enttäuscht worden. Das war sooo gut, dass ich es fast jeden Tag essen könnte! Ok, das geht wohl auf Dauer doch ein wenig ins Geld, denn weder die Nudeln noch die Lachsrogen sind im unteren Preissegment angesiedelt. Also ist es doch ein besonderes Essen, aber auch wirklich ein Tolles: Die Sepia-Spaghetti mit Lachskaviar sind nämlich wirklich einfach zuzubereiten und sehen trotzdem ziemlich beeindruckend aus, wie ich finde. Wenn Du dich selbst von dem tollen Geschmack überzeugen möchtet, findest Du unten das Rezept zum Nachkochen. Ach ja: Prinzipiell kannst Du sicher auch ganz normale Spaghetti (oder vielleicht welche aus Vollkorn) für dieses Gericht nehmen, aber abgesehen davon, dass die Sepia-Spaghetti einfach ziemlich abgefahren aussehen, geben sie dem Gericht durch ihre ganz leicht herbe Note doch das gewisse Etwas……

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Gehen immer: Bagels – natürlich selbstgemacht

Bagels

Und wieder etwas für’s Frühstück (oder auch für’s Mittagessen; sind ja doch ganz schön mächtig, die Dinger): Selbstgebackene, herrlich frische Bagels! Ich habe jetzt schon mehrfach festgestellt, dass viele Leute glauben, Bagels seien das gleiche wie Brötchen, nur mit Loch in der Mitte. Wer das glaubt, liegt allerdings falsch: Zwar wird beides aus Hefeteig gemacht, aber Bagels werden im Unterschied zu Brötchen noch einem Bad in einer Wasser-Natron-Zucker-Mischung unterzogen, bevor sie gebacken werden. Dadurch bekommen sie auch ihren leicht süßlichen Touch, den Brötchen in aller Regel ja nicht haben. Das mit dem Natronbad und den Löchern kommt soweit ich weiß übrigens daher, dass Bagel ursprünglich ja ein jüdisches Gebäck sind; da Juden am Sabbat nicht arbeiten dürfen, haben sie also früher die Bagels vorbereitet und über Nacht an Stangen aufgehängt (daher auch die Löcher) und gekühlt aufbewahrt. Am nächsten Morgen mussten sie die Bagels dann nur noch in das Wasserbad geben, um sie nach der Kühlung wieder „aufzuwecken“ und in den Backofen schieben − also ohne wirkliche „Arbeit“ am Sabbat. Und was lernen wir daraus? Bagels kann man ganz wunderbar vorbereiten! Bitte wundere Dich nur nicht, wenn die Bagels über Nacht etwas einfallen und einigermaßen schrumpelig aus dem Wasserbad rauskommen – im Backofen sorgt die Hefe dafür, dass sie trotzdem wieder hübsch rund werden….

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Steckrübe zum Zweiten: Steckrüben-Kartoffel-Gratin

Steckrüben-Kartoffel-Gratin

Lecker, lecker! Nachdem ich Dir ja gestern schon ein weiteres Steckrübenrezept angekündigt hatte, bekommst Du heute das Rezept für ein leckeres Steckrüben-Kartoffel-Gratin. Hatte ebenfalls wieder eine ganz leicht süßliche Note, aber da diesmal die Möhren „fehlten“, war die Note wirklich nur ganz leicht und passte auch irgendwie sehr gut, fand ich. So eine Art „Kartoffelgratin mit spezieller Note“ und irgendwie sehr sättigend – obwohl ich schon Gemüsebrühe statt Milch verwendet habe, die ja sonst meist ins Kartoffelgratin kommt. Naja, gibt es morgen eben Reste… Dazu hatte ich dann noch ein Stück Lammfleisch, was meiner Meinung nach ebenfalls sehr gut gepasst hat. Aber da kannst Du natürlich wie immer ganz frei variieren. Helles Fleisch oder ein Sojaschnitzel passen mit Sicherheit genauso gut. So oder so – ich wünsche guten Appetit!…

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Spontane Nudeln oder: So machst Du aus der Not eine Tugend

Spaghetti mit Tomaten-Olivensoße

Da wollte ich endlich die tollen Sepia-Spaghetti mit Zitronen-Sahnesoße und Lachskaviar machen, die ich bei Beau à la louche gefunden hatte und was ist? Das Nudelwasser steht auf dem Herd, der Parmesan ist gehobelt, die Zitrone abgerieben, die Pinienkerne geröstet und dann stelle ich fest, dass der Lachskaviar leider einen unappetitlichen Pelz bekommen hat! Tja, Pech gehabt. Aber wie man bei uns in Köln so schön sagt: „Do mähste nix.“ Und da Lachskaviar nicht unbedingt zu den Sachen gehört, die man sonntagsabends noch an der Tankstelle kaufen kann, gab es eben keine Sepia-Spaghetti, sondern Spontan-Nudeln mit Was-wir-noch-so-dahaben-Soße. In diesem Fall wurden daraus also Spaghetti mit Oliven-Tomatensoße, die zwar nicht ganz so spektakulär aussahen, wie es die Sepia-Nudeln getan hätten, die aber trotzdem echt lecker geworden sind. …

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