Ist es ein Kuchen? Ist es ein Brot? Nein, es ist ein Weck!

Blaubeer-Zitronen-Weck

Ein „Weck“ ist in Köln ein süßes Brot, zum Beispiel ein Rosinenweck (Rosinenbrötchen sind bei uns auch „Weckchen“). Nun waren wir heute zum Frühstücken eingeladen und dazu habe ich, sozusagen als „Gastgeschenk“, einen Blaubeer-Zitronen-Weck mitgebracht. Zumindest habe ich beschlossen, das Ganze „Weck“ zu taufen. Im Original heißt es nämlich „Lemon-Blueberry Yogurt Loaf“ und „Loaf“ ist im Deutschen entweder ein „Laib“ oder eben ein „Weck“. Mit „Laib“ verbinde ich allerdings eher ein Brot, aber dafür ist das Blaubeer-Zitronen-Etwas zu süß. Ein Kuchen ist es allerdings auch nicht wirklich, denn dafür hat es nicht die Konsistenz. Die ist mehr wie bei einem Weck. Also Blaubeer-Zitronen-Weck. Mit Blaubeeren, Zitronenschale und Joghurt im Teig, gefüllt und bestrichen mit Zitronensirup und glasiert mit Zitronen-Zuckerguss. Klingt kompliziert? Naja, ein bisschen Zeit musst Du dafür schon einplanen, aber schwierig sind die einzelnen Arbeitsschritte nicht. Und der größte Pluspunkt am Blaubeer-Zitronen-Weck: Er hat allen Anwesenden beim Frühstück heute Morgen sehr gut geschmeckt. Zumindest ist das der Eindruck, den das kleine „Anstandsrest-Stückchen“ bei mir hinterlassen hat. Werde ich auf jeden Fall nochmal machen. Aber – so viel sei schonmal verraten – erstmal gibt es noch ein anderes Blaubeer-Gebäck…

Rezept für Blaubeer-Zitronen-Weck

Ergibt einen großen Weck:

  • 200 g + 1 EL Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 250 g Joghurt
  • 280 g Zucker
  • 3 Eier (Größe L)
  • 2 TL geriebene Zitronenschale
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 150 ml Rapsöl
  • 250 g Blaubeeren
  • 100 ml + 3 EL Zitronensaft
  • 120 g Puderzucker
  1. Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Kastenform fetten und mehlen.
  2. 200 g Mehl mit Backpulver und Salz mischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Joghurt, 210 g Zucker, Eier, Zitronenschale, Vanille-Extrakt und Rapsöl vermischen. Mehl-Mischung nach und nach zugeben und einrühren.
  4. Blaubeeren waschen, abtrocknen, mit dem 1 EL Mehl vermengen und vorsichtig in den Teig einrühren. Alles in die Kastenform geben und auf mittlerer Schiene ca. 1¼ Stunden backen (nach 50 Minuten immer mal wieder die Stäbchenprobe machen). Den Weck 10 Minuten in der Form ausdampfen lassen, dann zum weiteren Abkühlen auf ein Kuchenrost legen.
  5. Während der Weck abkühlt, in einem kleinen Topf 100 ml Zitronensaft mit den restlichen 70 g Zucker erhitzen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend noch ca. 3 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
  6. Mit einem Schaschlikstäbchen oben und an den Seiten Löcher in den Weck pieksen. Den eben hergestellten Zitronensirup mit einem Pinsel auf dem Weck verstreichen und einziehen lassen. Wenn der Sirup eingezogen ist, den Weck noch einmal komplett einstreichen. So lange wiederholen, bis der Sirup aufgebraucht ist. Anschließend den Weck vollständig abkühlen lassen.
  7. Puderzucker mit den übrigen 3 EL Zitronensaft verrühren. Den Zuckerguss auf dem Weck verteilen und vor dem Servieren mindestens 15 Minuten trocknen lassen.
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